Die Entstehung der 175-Jahre Jubiläumsskulptur des Abendzirkels Littau

Die Idee, anlässlich des 175-jährigen Bestehens im Jahr 2027 ein bleibendes Werk für die Bevölkerung von Littau zu schaffen, nahm ihren Anfang bereits im Vereinsjahr 2018/19. Unter der Leitung des damaligen Präsidenten André Chevalley formierte sich ein Projektteam, bestehend aus Pascal Bärlocher, Sacha Gisler, Erich Husmann, Bruno Imfeld und Karl Imfeld.

 

Standortsuche und planerische Hürden

Ursprünglich war vorgesehen, den Gasshofkreisel mit einer Skulptur aufzuwerten. Nach intensiver Planung und Abklärungen mit dem Kanton Luzern stellte sich jedoch heraus, dass die Lage technisch ungeeignet war: Unter dem Kreisel verlaufen zahlreiche Werkleitungen, deren Zugänglichkeit durch das Projekt nicht hätte gewährleistet werden können.

Als Alternative wurde ein Standort auf dem Areal Fanghöfli gefunden. Dank einer konstruktiven Einigung mit der Familie Wyss konnte ein Dienstbarkeitsvertrag unterzeichnet werden, sodass die Skulptur nun in unmittelbarer Nähe zum ursprünglichen Wunschstandort realisiert werden kann.

Künstlerische Umsetzung und Schicksalsschlag 

Der lokale Bildhauer Toni Hunkeler entwickelte auf Basis der gesammelten Ideen ein Konzept und fertigte ein entsprechendes Modell an. Im Frühjahr 2024 begann er mit der physischen Arbeit an den insgesamt sechs Teilen der Skulptur.

Das Projekt wurde jedoch im Dezember 2024 durch den plötzlichen Tod des Künstlers erschüttert. Zu diesem Zeitpunkt waren fünf Teile fertiggestellt und ein letztes in Bearbeitung. Nach einer Phase der Ungewissheit gelang es dem Projektteam, die drei letzten Elemente aus dem Nachlass zu sichern und abzutransportieren.

Aktueller Stand und Ausblick

Bis Ende 2025 konnte auch das letzte der sechs Teilstücke im Sinne des verstorbenen Künstlers vollendet werden. Die gesamte Skulptur lagert derzeit geschützt bei der Buob Holzbau AG.

Die nächsten Schritte:

Das Jubiläumsteam finalisiert aktuell die Details für die Installation und die öffentliche Präsentation. Sobald die Planung steht, wird das Projektteam mit dem Bau des Fundaments und der Montage beginnen. Die feierliche Enthüllung bleibt eine Überraschung für das Jubiläumsjahr.

Mai 2026, André Chevalley